Die Prebuilt Dimension iq.line_item.name liefert pro Datenzeile einen langen, menschenlesbaren Identifier, der die wichtigsten strategischen und technischen Eigenschaften des Line Items in einem Strang zusammenfasst. Sie ist als Anker-Dimension gedacht, mit der ein Line Item auf einen Blick eindeutig erkennbar ist — ohne zehn einzelne Spalten ausklappen zu müssen.
Aufbau
Die Dimension setzt zehn andere Prebuilt Dimensionen mit dem Trenner " | " zu einem String zusammen. Die Formel lautet:
CONCAT( cd:iq.line_item.id, " | ", cd:iq.media_channel, " | ", cd:iq.advertiser.name, " | ", cd:iq.campaign.name, " | ", cd:iq.section, " | ", cd:iq.publisher, " | ", cd:iq.media_property, " | ", cd:iq.placement_category, " | ", cd:iq.targeting, " | ", cd:iq.format )
Die zehn Bestandteile in der genauen Reihenfolge:
| # | Komponente | Beschreibung |
|---|---|---|
| 1 | iq.line_item.id | Eindeutige Line-Item-Identifikation (aus Media Desk oder der Plattform). |
| 2 | iq.media_channel | Übergeordneter Mediakanal (z. B. Display, Video, Social, Search). Speist sich standardmäßig aus dem Media-Desk-Booking-Type; pro Kunde kann auch ein anderes MD-Feld konfiguriert sein. |
| 3 | iq.advertiser.name | Name des werbetreibenden Kunden. |
| 4 | iq.campaign.name | Kampagnenname auf der jeweiligen Plattform. |
| 5 | iq.section | Sektion des Line Items (z. B. Awareness, Performance, Retargeting). |
| 6 | iq.publisher | Vermarkter oder Publisher, bei dem ausgeliefert wird. |
| 7 | iq.media_property | Konkretes Medien-Property bzw. Site (z. B. spiegel.de, youtube.com). |
| 8 | iq.placement_category | Placement-Kategorie (z. B. ROS, Channel-Sponsoring, Pre-Roll). |
| 9 | iq.targeting | Targeting-Strategie (z. B. Geo DE, Affinity Sport, Lookalike). |
| 10 | iq.format | Werbeformat (z. B. 300x600, In-Stream-Video, Carousel). |
Ein typischer Wert sieht beispielsweise so aus:
AB-12345 | Display | Nike | Spring2026 | Performance | Spiegel | spiegel.de | ROS | Geo DE | 300x600
Quellen-Verhalten
Da die Dimension aus zehn anderen Prebuilt Dimensionen zusammengesetzt ist, übernimmt sie deren Quellen-Logik vollständig. Jede Komponente folgt dem üblichen Pattern: Wenn Media Desk als führendes System angebunden ist, kommen die Werte aus dem Media-Desk-Allocation-Mapping; sonst aus der jeweils gemessenen Plattform.
Im Setup mit Media Desk ist der Line-Item-Name damit über alle Plattformen hinweg konsistent — egal ob die Datenzeile aus Google Ads, Meta, Adform oder Media Desk selbst stammt, der zusammengesetzte Name ist immer derselbe.
Was passiert mit Null-Werten
CONCAT behandelt null-Werte in IQ als leere Strings. Wenn also eine der zehn Bestandteile null ist, taucht im Resultat nur der Trenner " | " ohne Inhalt auf. Eine fehlende Sektion sieht beispielsweise so aus:
AB-12345 | Display | Nike | Spring2026 | | Spiegel | spiegel.de | ROS | Geo DE | 300x600
Mehrere Lücken sind ein Indikator dafür, dass der Line-Item-Mapping-Aufbau in der zugrunde liegenden Datenquelle noch nicht vollständig ist — oft fehlen section, media_property oder placement_category bei nicht-MD-Setups. Über die line_item.id ist trotzdem eine eindeutige Identifikation gewährleistet.
Wann nutzt man iq.line_item.name?
- Performance-Reports auf Line-Item-Ebene — eine Tabelle mit iq.line_item.name als Hauptdimension liefert sofort einen sprechenden Identifier ohne Joins über andere Dimensionen.
- Plan-vs-Ist-Auswertungen — weil die Dimension auch im Media-Desk-Kontext konsistent ist, lassen sich Budget, Planned Volume, Planned CPX einfach pro Line Item neben die gemessenen Volumen-Werte stellen.
- Q&A und Mapping-Reviews — auffällige oder leere Strang-Teile zeigen schnell, wo Mappings noch fehlen.
Wann besser nicht?
- Für Filter und programmatische Verknüpfungen besser iq.line_item.id verwenden — die ist kürzer, stabiler und nicht durch eine Änderung an einer der zehn Komponenten beeinflusst.
- In Charts mit hoher Kardinalität (mehrere hundert Line Items) wird die x-Achse mit dem langen Strang schwer lesbar; dort lieber einzelne Komponenten gruppieren.
Wenn die Reihenfolge oder der Inhalt des Strangs angepasst werden soll (z. B. Format als erstes, Targeting weglassen), kann iq.line_item.name per Custom Dimension überschrieben werden. Die Prebuilt-Definition bleibt davon unberührt.
War dieser Artikel hilfreich?
Das ist großartig!
Vielen Dank für das Feedback
Leider konnten wir nicht helfen
Vielen Dank für das Feedback
Feedback gesendet
Wir wissen Ihre Bemühungen zu schätzen und werden versuchen, den Artikel zu korrigieren